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Alliance for Liberty and Rights of Minorities Germans in Exile - Founder and President: Gerhard Waterkamp

Deutsche im Exil

Zielsetzungen

ALARM (Alliance for Liberty And Rights of Minorities - Allianz für Freiheiten und Rechte von Minderheiten) ist eine internationale Initiative von Deutschen, die im Exil leben. Sie teilen die gemeinsame Überzeugung, daß die deutsche Bevölkerung dazu gebracht werden kann, die unveräußerlichen Menschenrechte anzuerkennen und eine Entschlossenheit zu schaffen, religiöse und ethnische Toleranz für alle Deutschen aufrecht zu erhalten.

Mitglieder von ALARM haben sich zusammengeschlossen, um offiziellen Richtlinien staatlicher Diskriminierungspolitik in Deutschland entgegenzutreten. Trotz einer demokratischen Verfassung wurden diese Richtlinien innerhalb der Gesellschaft nicht zurückgewiesen, obwohl derart illegale Maßnahmen als null und nichtig hätten erklärt werden müssen. Alle Mitglieder von ALARM bekennen sich zu der Allgemeinen Erklärung für Menschenrechte, der Europäischen Konvention für Menschenrechte, dem Internationalen Pakt zur bürgerliche und politische Rechte und andere internationale Konventionen, in denen die Rechte auf Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und die Privatsphäre fest geschrieben sind.

Menschenrechtsverletzungen gegen Minderheiten - aus Gründen der Religion oder Abstammung - nehmen in Deutschland zu. Von hochrangigen deutschen Regierungsvertretern dazu gedrängt, wurden im gesellschaftlichen Leben Richtlinien eingeführt, die zu ungerechtfertigten Entlassungen, Herabsetzungen trotz guter Leistungen und Anstellungsverweigerungen führten, ausschließlich aufgrund der Religionszugehörigkeit dieser Menschen.

Deutschen Bürgern, die als Mitglieder von Minderheiten klassifiziert wurden, wurde das Recht verweigert, Bankkonten zu eröffnen. Trotz Erfahrung und Ausbildung wurde es ihnen verwehrt, ihren gewählten Beruf frei auszuüben. Der Kauf oder die Pacht von Besitztümern wurde ihnen verwehrt. Obwohl sie sich nichts haben zu schulden kommen lassen, wurden sie ausgegrenzt und ihre Kinder wurden attackiert.

Die Diskriminierungspraktiken, die zu einer steigenden Intoleranz im gesellschaftlichen Leben in Deutschland führten, zwangen Dutzende von deutschen Bürgern dazu, ihr Heimatland zu verlassen und sich von ihren Angehörigen, Freunden und Kollegen zu trennen, um in einer Gesellschaft zu leben, in der ihre Freiheitsrechte respektiert werden.

Die einzige Garantie zur Freiheit und Frieden im vereinten Europa im nächsten Jahrtausend ist ein wirklich demokratisches Deutschland, das Menschenrechte unterstützt und respektiert und Toleranz im Bewußtsein der wachsenden Vielfalt demonstriert, wie es in der Verfassung vorgesehen ist. Es waren der Haß und die Lügen, ausgehend von Politikern die zuvor in einer Katastrophe endeten.

Angesichts der deutschen Geschichte und ihrer verheerenden Folgen für Mitglieder religiöser

und ethnischer Minderheiten, und um ein rasches Ende der durch Regierungsmitglieder geschilderten Intoleranz herbeizuführen, wird ALARM die folgenden Schritte unternehmen:

1. Internationale Organisation und Regierungen über die Menschenrechtsverstöße in Deutschland informieren.

2. Deutsche Firmen, die Richtlinien zur Diskriminierung von Minderheiten übernommen haben und anwenden, identifizieren und diese Tatsache in den Vereinigten Staaten publik machen.

3. Menschen ein Forum zur Verfügung stellen, denen das Recht verweigert wurde, ihren Beruf zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts auszuüben, gleichgültig, ob es dabei um technische, erzieherische oder künstlerische Bereiche geht.

4. Regierungsvertreter und Personen des öffentlichen Lebens dazu bewegen, sich an die Rechte zu halten, die vom deutschen Grundgesetz und den internationalen Menschenrechtskonventionen garantiert werden.

5. Produktive Verbindungen mit anderen Menschenrechtsvereinigungen in Deutschland und auf internationaler Ebene eingehen, um in Deutschland Menschenrechte und Demokratie wiederherzustellen.

6. Die notwendigen Schritte unternehmen, um in Deutschland ein Ende der Diskriminierung aus Gründen der Religion oder Abstammung herbeizuführen.

-ENDE-

 

 

 

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This page was last updated Sunday, January 06, 2002